VW Bulli feiert Comepack

Mehr als fünfzig Jahre ist es her, das der Bulli von VW vom Band lief. Damals war er das Fahrzeug des Wirtschaftswunders, ist er auch heute Ausdruck des boomenden Wachstums der Automobilbranche? Viel mehr kann man ihn also Nachzügler der Volkswagen AG bezeichnen, die nun auch im Trend kleiner Vans ein neues Produkt auf dem Genfer Autosalon vorstellte. Kleine rechteckige Kisten begannen schon vor Jahren die Japaner zu bauen. Dem Toyota Verso S folgte der Opel Meriva, der mit Portaltüren eine Neuheit auf den Markt brachte. Ford legte mit dem neuen B-Max noch eines drauf. Der besitzt rahmenlose Schiebetüren.

In diesem Jahr stellt nun auch VW einen neuen alten Mini-Van vor, der seine erstmalige Präsentation in Genf und gleichzeitig sein Comeback feierte.

Der neue Bulli trägt nach alter Tradition die zweifarbige Lackierung und weist das charakteristische „V“ mit großem VW-Logo auf. Dem Retro-Look wurden etwas mehr Kanten hinzugefügt. Das kantige Äußere ist klar gezeichnet. Die Front zeigt einen strengen Blick durch schmalen LED-Leuchten.

Ganz anders als der Bulli aus den Fünfzigern hat der neue Bulli kräftig abgespeckt. Er tritt mit seiner Länge von knapp vier Metern eher in Konkurrenz zum Polo als zu den Familienwagen T5, Sharan oder Touran.

Das Innere des kleinen Van folgt der Tradition des alten Bullis und ist mit einer durchgehenden Sitzbank ausgestattet. Beide Sitzbänke, hinten und vorn, lassen sich bequem umlegen, um ganz im Stile der Hippies den Bus als Übernachtungsmöglichkeit zu nutzen.

Ganz und gar nicht Bulli ist der Motor des Van. Anstelle des luftgekühlten Boxer Motors ist ein Elektromotor eingebaut. Der besitzt eine Leistung von 115 PS, die den Leichtwagen in 11,5 Sekunden von Null auf Hundert beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit ist allerdings auf 140 km/h beschränkt. So erhält der elektrische Bulli eine Reichweite bis zu 300 Kilometer.

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