Skoda verkauft immer mehr Fahrzeuge – fast überall!

© Schlierner - Fotolia.com
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Der tschechische Autohersteller Skoda hat neue Zahlen für den Monat Mai veröffentlicht. Und, wenig verwunderlich, diese Zahlen machen dem Konzern selbst großen Spaß. Das Jahr 2011 scheint für Skoda zahlenmäßig in einer anderen Welt zu liegen, denn die Bilanzen der letzten fünf Monate 2012 können sich in der Tat sehen lassen.

Nicht nur in der tschechischen Heimat stiegen die Verkaufszahlen um sehr ansehnliche 8,1 Prozent, auch im weltweiten Vergleich muss sich die einstige Nischenmarke längst nicht mehr verstecken. Denn auch hier kletterten die Werte um immerhin 4,3 Prozent. Allerdings darf bei den ganzen Lobhudeleien nicht aus den Augen verloren werden, dass die nackten Zahlen der verkauften Modelle noch nicht wirklich beeindruckend sind. 81.500 Fahrzeuge im Mai scheinen noch deutlich ausbaufähig. Aber dem steht angesichts des sehr positiven Gesamteindrucks wohl in Zukunft nichts im Wege. Zurecht verweist Skoda Marketing und Vertriebs-Chef Jürgen Stackmann in der Presseerklärung auf die Markteinführung des neuen Kleinstwagens Citigo und das neue Modell Rapid, dessen Premiere im Herbst auf dem Programm steht.
Die aktuell ausgelieferten Modelle Skodas im Überblick:

  • Octacia
  • Fabia
  • Superb
  • Yeti
  • Roomster
  • Rapid (Indien)
  • Citigo

Bei allen Wachstumszahlen auf den osteuropäischen und asiatischen Märkten hinterlassen die aktuellen Bilanzen doch eine Wermutstropfen. Die Wirtschaftskrise und die Euro-Unsicherheit in Westeuropa machen den hiesigen Automarkt zu einem schwierigen Gelände. Hier sank der PKW-Umsatz insgesamt mehr als deutlich um knapp 10 Prozent. Das kann selbst Senkrechtstarter Skoda nicht ausbügeln. Außer in Großbritannien schreiben die Tschechen in ganz Westeuropa ein Minus. So setzt auch Skoda seine weiteren Hoffnungen in ein baldiges Ende der Euro-Krise, damit die Menschen endlich wieder zu sicherem Geld kommen, dass sie dann in schöne, neue Autos investieren. Bis dahin bleibt den Tschechen immerhin der Trost von gewinnbringenden Märkten anderswo auf der Welt. Ist doch auch schon was.

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