Sechzigjähriges Jubiläum: Toyota Land Cruiser

Dieses Jahr feiert der Toyota Land Cruiser sein 60. Jubiläum. Die beinahe sieben Millionen verkauften Fahrzeuge in mehr als 170 Ländern dieser Erde belegen, dass für den Offroader die letzten 60 Jahre eine einzige Erfolgsgeschichte waren. Eine Geschichte, die auch viele Änderungen hervorgerufen hat. In der Tat besteht ein großer Unterschied in der Technik zwischen dem ersten Jeep BJ, dem aktuellen deutschen Modell Land Cruiser 150 und dem Land Cruiser V8 Station Wagon.

Im Jahr 1951 nahm Toyota an der Ausschreibung der US-Streitkräfte teil, für ein leichtes Geländefahrzeug. Der Toyota Jeep BJ war geboren. Der Prototyp war mit Reihensechszylinder, Leiterrahmen, Starrachsen, Blattfedern und einem zuschaltbaren Allradantrieb ausgestattet. Obwohl der Wagen in den USA keinen Erfolg hatte, entschloss sich Toyota damit in Serie zu gehen. Ab 1954 begann der internationale Erfolg des Offroaders, zunächst in Pakistan und Saudi-Arabien, nun aber unter dem besseren Namen Land Cruiser.

Doch damit begnügte sich Toyota nicht. Statt sich allein auf die Offroad-Qualitäten zu verlassen, feilte man auch an der Onroad-Tauglichkeit. Bereits 1955 kam der überarbeitete Land Cruiser 20 (J2) auf den Markt, der in wenigen Jahren den amerikanischen, asiatischen, südamerikanischen und arabischen Boden eroberte. Von da an ging es stetig bergauf. Bereits fünf Jahre vor der Einführung auf den deutschen Markt 1977, wurden rund 200.000 Einheiten produziert. In Europa war in den kommenden Jahren vor allem das komfortable Light Duty Modell erfolgreich.

Anfang der 1990er präsentierte Toyota den Land Crusier 80 Station Wagon mit einem hochmodernen Fahrwerk und permanentem Allradantrieb, der in den folgenden Jahren noch umfassend verbessert wurde. Im Jahr 2007 kam die aktuelle Version des Station Wagon auf den Markt, der dank seiner Modernität, Sicherheit und seines Komforts auch in Deutschland große Erfolge feiern konnte.

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