Den meisten dürfte das Problem der Reiseübelkeit bekannt sein. Sehr oft sind vor allem Passagiere der hinteren Autobank betroffen. So wollen sich viele Kinder auf der Fahrt in den Urlaub auch im Auto beschäftigen, damit keine Langeweile aufkommt. Doch bei vielen kommt es vor, dass ihnen einfach übel wird. So ist es ein weit verbreitetes Phänomen, dass Kindern die hinten im Auto sitzen und ihr Buch weiterlesen wollen nach kurzer Zeit schlecht wird. Das hat damit zu tun, dass unser Körper merkt, dass wir uns bewegen, unsere Augen jedoch einen Punkt fixieren und somit das Gehirn verwirren.
Dem versuchen nun einige Autohersteller Abhilfe zu schaffen. So war in den letzten Jahren das Motto der Kunden und Ingenieure “Umso strammer auf der Straße – desto besser!” Nun gehen die meisten Ingenieure jedoch einen anderen Weg und wollen für mehr Komfort beim Fahren sorgen. So soll bei Audi an einem “querkraftfreien Fahren” gearbeitet werden. So drückt es einen in der Kurve sonst eng ans Fenster, was jedoch genau das ist was bei dem “querkraftfreien Fahren” vermieden werden soll. So sorgen neue Federelemente und vorausschauende Videokameras dafür, dass sich der Wagen dem Fahrverhalten anpasst und somit für mehr Komfort sorgt.
Genauso sieht es bei Mercedes aus. Dort ist es geplant, dass man alle Reifen einzeln ansteuern kann. So sollen dort auch einzelne Kameras die Straßenbeschaffenheiten erkunden und in Echtzeit umwandeln. Somit passen sich die Reifen der Karosserie an.
Die Hersteller versprechen, dass diese neuen Systeme ein nie dagewesenen Komfort bringen sollen. So soll man sich auf der Rückbank wie auf einem fliegenden Teppich fühlen und dahin gleiten.
Die Hersteller der Automobilkonzerne verfolgen dieses Ziel selbst mit großem Interesse, da sie auch dort auf der Rückbank unterwegs viel arbeiten und somit nicht von Schwindel betroffen sind.