Es soll der wohlverdiente Sommerurlaub werden. Endlich mal den Stress des Alltags vergessen, in der Sonne entspannen und neue Kulturen und Lebensstile kennen lernen.
Um wirklich aus dem deutschen Trott flüchten zu können bietet sich eine Reise in das Ausland an.Vor Ort will man mobil sein, mietet sich ein Auto und kann auf diese Weise den Urlaubsort auf eigene Faust erkunden.
Doch wie ernst nehmen deutsche Urlauber die Straßenverkehrsgesetze in den Ferienregionen?
In Deutschland ist das Führern eines KFZs unter Alkoholeinfluss verboten, 0,5 Promille darf man nach bestandener Probezeit maximal im Blut haben, das entspricht ungefähr dem Genuss zweier Biere.
Im Urlaub möchte man abschalten und genießen, sei es der Weißwein aus der französischen Champagne, der originale Ouzo aus Griechenland, oder ein spanischer Rioja, man möchte nicht auf ihn verzichten. Danach mit dem Auto zurück in das Hotel und den Abend ausklingen lassen.
Das auch im Ausland regelmäßige Verkehrskontrollen stattfinden scheinen deutsche Touristen aber auszublenden und das ein Verstoß gegen die Promilleregelungen der jeweiligen Länder teuer werden kann, auch.
Laut einer repräsentativen Umfrage von „holiday autos“ mit der GfK nimmt jeder fünfte Deutsche (21%) das Risiko eines Strafzettels wegen Überschreiten der Promillegrenze billigend in Kauf, in Deutschland sind es mit 13% deutlich weniger. Das sind wir, das Land der Dichter und Denker im Urlaub dichter am Lenker. Außerhalb Deutschlands legen manche ihr Verantwortungsbewusstsein zugunsten ihres Luxus ab.
Das eine solche Fahrlässigkeit nicht nur teuer, sondern auch lebensgefährlich für sich und völlig Unbeteiligte sein kann, sei an dieser Stelle noch einmal explizit erwähnt.