
Wäre es nicht toll wenn das eigene Fahrzeug via Gedankenübertragung fahren könnte? Vielleicht ist das bald möglich denn Experten arbeiten intensiv an einem neuen Steuerungssystem die sich in der Zukunft im Straßenverkehr bewähren soll. Dafür muss allerdings auch der Fahrersitz geräumt werden! Wo bleibt denn da der Fahrspaß?
Die FU Berlin arbeitet im Rahmen einer Forschungsgruppe bereits einige Zeit an einer autonomen Steuerung für Automobile. Begonnen haben sie mit Versuchen bezüglich der Steuerung über iPad oder iPhone, auch mit Augenzwinkern wurden Versuche gestartet. Nun nutzen die Studenten die Gehirnströme des Menschen um das Fahrzeug steuern zu können. Das klingt erstaunlich, funktioniert aber!
Die Versuchsperson sitzt hierbei auf dem Beifahrersitz und steuert das Auto scheinbar ausschließlich über die Kraft ihrer Gedanken. Solche Versuche stehen noch in Startlöchern, weswegen ein System im Fahrzeug eingebaut ist, dass bei Eingriff in die Steuerung am Lenkrad oder ein kurzer Tipp aufs Pedal das System unterbricht.
Die Forschungsgruppe der Studenten unter der Leitung von Professor Roja hat dennoch bereits unfassbare Erfolge erziehlen können. Das Projekt nennt sich “Brain Driver”. Die Versuchsperson ist mit einer Sensorkappe versehen die an einen Computer gekoppelt wird. Diese Sensoren erfassen die Hirnströme des Menschen, ähnlich wie beim Arzt ein EEG-Gerät werden diese Ströme aufgezeichnet. Vorab wurden Kommandos gespeichert. Informationen die das Hirn umsetzt wenn es an bestimmte Richtungen oder Stop und Start denkt.
Natürlich funktioniert dieses Verfahren nicht in jedem herkömmlichen PKW. Das Versuchsfahrzeug war mit vielen Lasern und Sensoren ausgestattet um natürlich auch andere Verkehrsteilnehmer erkennen zu können. Außerdem wurde ein golabes Satelliten-Navigationssystem mit GPS Empfang impliziert.
So wird der integrierte Computer stets mit Informationen versorgt. Das Schwierigste am ganzen Versuch sind wohl die Risikoananalysen. Ist es schwer einem Computer einen unregelmäßigs Verhalten des Straßenverkehrs zu erlernen. Das macht das Brain-Driving zwar möglich, doch die Reaktionszeiten sind vor allem beim plötzlichen Auftauchen von Fußgängern ein Problem. man kann weiterhin auf diese fortschrittlichen Entwicklungen gespannt sein, die Studtengruppe wird hier sicher ncoh großes erreichen.