Nissan Resonance: Crossover-Studie in Detroit

Bild: (© Nissan - 2012) - Den Nissan Resonance Concept wird es wohl nur auf dem US-Markt zu kaufen geben
Bild: (© Nissan – 2012) – Den Nissan Resonance Concept wird es wohl nur auf dem US-Markt zu kaufen geben

Noch bis zum 27. Januar geht in Detroit die größte nordamerikanische Messe für Autos, kurz NAIAS, über die Bühne. Neben kräftigen Sportwagen stehen auch einzelne, moderne Hybrid-Fahrzeuge im Blitzlichtgewitter. Um genau so ein Fahrzeug, das Leistung satt und gleichzeitig umweltverträgliches Fahren verspricht, handelt es sich auch beim neuen Crossover von Nissan. Die Japaner sind in Detroit mit einer Weltpremiere dabei, dem “Resonance”. Was kann der neue Hybrid von Nissan alles?

Nissan Resonance: Weltpremiere der Crossover-Studie

Der 2.5-Liter-Hybrid setzt auf einen neu entwickelten Allradantrieb, was bereits zeigt, dass der neue Resonance Concept speziell auf den nordamerikanischen Markt zugeschnitten ist. In den USA sind SUVs und Geländewagen mit Allradantrieb sowie viel Leistung nach wie vor die gefragtesten Modellvarianten. Reine E-Autos werden kaum verkauft, ziemlich beliebt ist dagegen die Kombination aus Elektro-Motor und meist kräftigem Benziner, auf die auch Nissan mit seiner Studie setzt.

VIP-Room auf vier Rädern

Der Hybrid-Crossover Nissan Resonance Concept verbindet die kantige Designlinie der Japaner mit sportlichen Stromlinien. Zu den interessanten Gestaltungsmerkmalen der neuen Nissan-Studie gehören eigentümlich geformte Leuchtbänder als Scheinwerfer und Rückleuchten. Auch der Innenraum kann sich sehen lassen, erinnert dieser doch eher an eine VIP-Lounge als an ein Cockpit. Helles Leder und komfortable Sitze – auf viel Konkurrenz stößt Nissans neuer Resonance Concept in seinem vermutlichen Preissegment zumindest bei der Ausstattung nicht. Nach der Entwicklung des Nissan Qashqais und Jukes hat der japanische Autobauer also noch eins draufgesetzt. Dazu gehört auch ein edles Panoramadach aus Glas. Entwickelt wurde die Studie von der US-amerikanischen Designabteilung von Nissan, unter der Leitung von niemand Geringerem als dem Senior-Präsidenten des Autobauers, Shiro Nakamura.

Ein Ausblick auf den neuen Murano?

Noch fehlen mehr Details und genauere Infos darüber, ob und wann die Crossover-Studie beim Händler stehen wird. Sowieso handelt es sich um ein speziell auf den US-amerikanischen Markt zugeschnittenes Modell. Selbst bei einer Markteinführung in Nordamerika ist es unwahrscheinlich, dass sich der japanische Autobauer auch für einen Verkauf in Europa entscheidet, wo längst andere Merkmale und verbrauchsärmere Autotypen gefragt sind.

Für den europäischen Markt ist das Konzeptauto trotzdem interessant, könnte es einen ersten Ausblick auf die nächste Generation des Nissan Muranos bieten. Der könnte, wie die neue Studie, weniger schwerfällig und massiv und dafür leichter und sportlicher rüberkommen – falls Nissan seiner neu eingeschlagenen, angenehm athletischen Designlinie weiter folgt.

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