Nachdem ein Sandsturm auf der A19 am Wochenende für eine Massenkarambolage sorgte, beginnen nun die Ermittlungen durch Sachverständige. Die Suche nach dem Hauptschuldigen könnte jedoch nicht eindeutig beendet werden, da viele Hinweise durch Rettungsmaßnahmen zerstört wurden.
Der Unfall ereignete sich am 9.April 2011 und forderte 8 Todesopfer und über 100 Verletzte. Eine Nebelwand hatte sich urplötzlich aufgetan und den Autofahrern die Sicht versperrt. Dann kam eines zum anderen und 82 Auto, darunter auch LKW’s rasten ineinander. Nun beginnen die Ermittlungen und die Rekonstruktion des Unfallherganges.
Allerdings könne der erste Wagen, der die Karambolage verursacht hat, nicht Schuld an den hinteren verunglückten Autos sein, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.
Die Identifizierung der 8 Todesopfer stellte sich als äußerst schwierig dar, denn starke Verbrennungen machten alle unkenntlich. Der jüngste Tote war ein 34 jähriger aus Berlin.
Mittlerweile ist die Fahrbahn wieder frei für Autos und es erinnern nur noch frischer Beton und planierte Böschungen an den Unfall. Die Fahrbahn musste repariert werden, da das Feuer der Autos bis zu 5 Zentimeter in den Beton gedrungen war und starke Schäden hinterließ.
Nach dem schweren Unfall wurde wieder das allgemeine Tempolimit diskutiert, denn auf der Strecke, auf der sich der Unfall ereignete, herrschte keines.