Mag Ihr Auto E10?

Auch nach dem Benzin-Gipfel sorgt E10 noch immer für Verwirrung und Unsicherheit an der Tankstelle. Verträgt mein Auto den Biosprit oder muss ich ihn danach gleich auspumpen lassen?

Ob der ökologische Nutzen wirklich sinnvoll ist und wie E10 sich integrieren soll, ist äußert fraglich, fest steht jedoch, dass die Bundesregierung entschlossen ist, E10 beizubehalten.

Momentan sind es zirka 7 Prozent der Autos in Deutschland, die den Biosprit nicht vertragen. Alle anderen könnten sorglos den günstigeren Kraftstoff tanken, doch da noch keine Aufklärung erfolgt ist, sind viele Autofahrer verunsichert und greifen lieber zum teureren Super.

VW hat alle seine Modelle für E10 freigegeben. Lediglich Autos mit FSI-Motoren, die in den Jahren 2001 bis 2004 gebaut wurden, können den E10-Sprit nicht tanken.

Die Modelle vom Rüsselsheimer Autohersteller Opel vertragen fast alle E10. Nur Signum, Vectra C und Zafira B(mit dem Motor 2.2 Direct) dürfen den Biosprit nicht tanken. Außerdem weist Opel auf die in der Bedienungsanleitung vorgegebene Oktananzahl hin, die eingehalten werden muss.

Bei Mercedes und Ford können alle Fahrzeuge mit E10 betankt werden. Ausnahme dabei sind die Autos, die älter als 25 Jahre sind. Bei diesen Modellen könnten eventuell Probleme auftreten, die Mercedes und Ford nicht ausschließen können.

BMW gab alle Fahrzeuge, die nach 1990 gebaut wurden für E10 frei. Modelle der Marke Audi, die nach 1992 gebaut wurden, sind für E10 freigegeben, aber auch hier gibt es Ausnahmen bei A2, A3 und A4.

Renault und Fiat geben an, dass neuere Autos problemlos mit E10 fahren können, allerdings müssen sie mindestens die Abgasnorm Euro 2 erfüllen. Bei Fiat müssen die Abgasnormen sogar bei mindestens 3 liegen.

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