Mängel an Gebrauchtwagen erkennen

Der Kauf eines Gebrauchtwagens kann schnell zum Reinfall werden, nimmt man sich nicht genug Zeit das ausgewählte Objekt der Begierde einer genaueren Betrachtung zu unterziehen. Wer meint, nur technisch auf dem aktuellen Stand der Dinge, die Lücken und Tücken zu erkennen, liegt falsch. Das behauptet zumindest ein Fachmagazin für Autos, dass seine aktuelle Ausgabe nutzt, ein paar Tipps an die Unwissenden unter den potenziellen Gebrauchtwagenkäufer zu richten. Denn schon mit ein paar einfachen Tricks, können Mängel entdeckt werden.

So sei es laut dem Magazin zunächst einmal von unbedingter Wichtigkeit, den Wagen bei Tageslicht unter die Lupe zu nehmen. Dadurch wird es ein Leichtes, möglicherweise Farbunterschiede, Rotstellen oder Dellen am Wagen zu erkennen. Verschiedene Farbnuancen können nämlich ein eindeutiger Hinweis auf Unfallschäden sein. Das gilt auch für unterschiedliche Spaltmaße an Türen, Kotflügeln und Heckklappe.

Ebenso ist unbedingt auf lückenhafte Fahrzeugpapiere und zu niedrige Flüssigkeitsstände von Öl und Kühlwasser zu achten. Auch sind sowohl Kabel als auch Schläuche im Motorraum, die brüchig erscheinen, als Hinweis darauf zu deuten, dass sich um die Wartung des Fahrzeugs nicht ausreichend gekümmert wurde.

Wenn der Motor bei einem Besichtigungstermin bereits warm ist, ist das ein guter Grund, misstrauisch zu werden. Hier heißt es besonders aufzupassen, denn viele Klackergeräusche machen sich hauptsächlich nur im kalten Zustand bemerkbar und sind zu erkennen.

Neben diesen Dingen, sollte auch den Reifen ausreichend Beachtung zukommen. Bei Innen- oder Außenschultern, die stark beansprucht sind, liegt in vielen Fällen eine nicht korrekte Fahrwerksgeometrie vor. Indizien für defekte Radlager, Stoßdämpfer oder Achsaufhängungen, zeigen sich bei Profilblöcken, die rundherum nicht gleichmäßig abgefahren sind.

Schon mit diesen einfachen Tricks, ist es auch technisch Unversierten möglich, Mängel aufzudecken.

Nach oben scrollen