Was Fiat zurzeit leistet ist fast schon atemberaubend. Denn der Konzern brachte es immerhin fertig in den letzten 28 Monaten 7 verschiedene neue Modelle auf den Markt zu bringen. Das ist eine wirklich große Leistung und dürfte selbst die größten Produktionsstätten ins Schwitzen bringen. Wenn man sich jedoch ein bisschen umschaut wird schnell klar wie Fiat das ermöglicht. Immerhin haben sie vor kurzem den amerikanischen Konzern Chrysler aufgekauft und somit ihr Kontingent stark angehoben. So kommt es, dass Fiat zurzeit kaum richtig neue Autos präsentiert, sondern eher leicht abgewandelte alte Chrysler Modelle. Bestes Beispiel dafür ist das gerade neu erschienene Modell.
Dabei handelt es sich um den Fiat Freemont. Er erinnert stark an den Journey von Chrysler, und das nicht ohne Grund. So lautet Fiats Taktik zurzeit Modelle von Chrysler zu nehmen, diese etwas an den europäischen Markt anzupassen und dann auf den Markt zu bringen. Die Frage ist nur ob diese Kombination aus Europäer und Amerikaner wirklich funktioniert oder ob dabei eine böse Mutation entsteht?
Erst einmal ist zu sagen, dass der neue Freemont optisch sehr ansprechend ist und auch in den technischen Details überzeugt. So gibt es einen neuen Zwei-Diesel Motor welcher mit 3,6 Litern Hubraum und stolzen 276 PS angetrieben wird. Insgesamt benötigt der Freemont 11 Sekunden um aus dem Stand die 100 km/h zu erreichen. Dabei steht in den Unterlagen, dass er einen Durchschnittsverbrauch von 6,4 Litern auf 100 Kilometern hat. Da der Freemont aber gerade im unteren Drehzahlbereich bei Laune gehalten wird handelt es sich hier um eine nicht ganz alltagtaugliche Zahl, da dieser Wert eher bei knapp 9 Litern liegen wird, was für einen ehemaligen Amerikaner trotzdem ein richtig guter Wert ist. Neben dem Markenemblem wurden vor allem das Cockpit und die frisch gestylte Frontpartie überarbeitet und optimiert.
Das Auto ist ab 25 990 Euro zu haben und liegt damit auch normal in der Preisklasse.