
Laut einer neuen Studie ändert sich das Fahrverhalten der Autofahrer. Der Wandel geht hin zum energiebewussten und vorausschauenden Fahren. Zudem fahren die Besitzer von Elektroautos vorsichtiger und gelassener und lernen außerdem mit geringeren Reichweiten zu leben, so Andreas Knie, Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (Innoz).
Die Kunden nehmen die Einschränkung gelassener hin, sobald sie mehr Erfahrung mit den Elektrofahrzeugen gemacht haben. Besonders in der Stadt sind solche Reichweiten kein Problem.
Elektroauto vs. Carsharing?
Durch die Einführung von E-Autos sinkt auch der Anteil der Autonutzung beim Carsharing und der Anteil des öffentlichen Verkehrs steigt. Dabei nehmen die Nutzer von E-Autos die Nachteile der Wagen wahr und kritisieren diese auch,allerdings lassen sie sich nicht davon abschrecken. 75 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Kombination aus Öffentlichen Verkehrsmitteln und E-Carsharing eine gute Möglichkeit sei, rund um mobil zu sein.
Momentan ist die Reichweite der Elektroautos noch auf 150 km begrenzt. Im Winter wird sie allerdings noch sinken, da die Batterien in der Kälte weniger leistungsfähig sind und auch noch den Innenraum heizen müssen. Auch die Unterschiede in der Technik der Zapfsäulen verunsichert die Kunden. Knie fordert, dass zukünftig alle Ladestationen mit einem Induktionsfeld fungieren, welches die Batterie berührungsfrei wieder auflädt.
Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Statistik im Preis. Zurzeit sind E-Autos im Carsharing noch rund 25 Prozent teurer als herkömmliche. Viele Nutzer finden dies zu hoch und halten lediglich 11 Prozent für angemessen.
Das Ziel von Innoz besteht darin all diese Probleme in nächster Zeit zu lösen. Dann steht den E-Autos am Markt nichts mehr im Weg.