Heute Abend geht es mit dem Zug Richtung Frankfurt. Denn ab morgen wird Vivian Schluk für Auto-Nachrichten.net auf der internationalen Automobilmesse in Frankfurt vertreten sein.
Zum inzwischen 64. Mal treffen sich dort in diesem Jahr ca. 900 Aussteller aus 96 Ländern. Das diesjährige Thema lautet „Zukunft serienmäßig“ und wird viele Neuheiten präsentieren.
Die Messer-Schwerpunkte liegen vor allem in der größten Leistungsschau der Automobilbranche. Dabei sind alle Vertreten, die Pkws entwickeln und herstellen, sowie auch Tausende von Nutzern, welche die IAA jährlich besuchen. Auch stellt die internationale Automobilausstellung einen Schauplatz für die Industriezweige dar, welche für die Automobilherstellung benötigt werden, wie Ingenieurdienstleister,Werkstattausrüstung oder Tuning und Telematiklösungen.
Auch die Presse mit über 13.000 Journalisten zahlreich vertreten und natürlich werde auch ich euch nächste Woche über die Highlight der diesjährigen IAA berichten.
In dieser Kolumne will ich euch aber noch einen kleinen historischen Überblick über die größte Automobilmesse weltweit geben.
1897 fand bereits die erste IAA in Berlin statt. Damals noch in einem Hotel mit genau acht „Motorwagen“, welche der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Seitdem fand bis zu Beginn des 2. Weltkrieges jährlich eine IAA in Berlin statt. Während des Krieges und in der Nachkriegszeit haben die Leute natürlich andere Sorgen und um die IAA wird es erstmal ruhig.
1951 findet dann jedoch in den Messehallen in Frankfurt a.M. Ein Großereignis statt. 570.000 Besucher, wobei unter anderem der erste LKW mit einem Dieselmotor vorgestellt wird. Ab diesem Zeitpunkt findet die IAA nun in Frankfurt statt und nur noch im Zwei-Jahres-Rückblick.
2003 erreicht die IAA mit einem bisher ungebrochenen Besucherrekord von rund einer Million Auto-Fans neue Maßstäbe.
Ab morgen ist es wieder so weit. Ich freue mich auf die 64. Messe und wir alle können auf die neuen, innovativen Ideen der Automobilhersteller gespannt sein.
