Peiswürdige Mobilitäts-Strategie: ÖkoGlobe 2012 für Renault

Bild: © TÜV Rheinland AG / ÖkoGlobe - Juror und Künstler HA Schult entwarf den ÖkoGlobe, eine auf einem Pflasterstein befestigte Nachbildung der Weltkugel
Bild: © TÜV Rheinland AG / ÖkoGlobe – Juror und Künstler HA Schult entwarf den ÖkoGlobe, eine auf einem Pflasterstein befestigte Nachbildung der Weltkugel

Autos und Umweltbewusstsein vertragen sich nicht: Mit diesem Vorurteil möchte der ÖkoGlobe aufräumen. Warum sollte das Auto der Zukunft nicht umweltverträglich sein? Seit 2007 unterstützt das ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen mit seinen Preisen die Entwicklung hin zu einer ökologisch nachhaltigen Mobilität. Zum sechsten Mal wurden nun zehn Preise für wegweisende Innovationen verliehen. Gewinner in diesem Jahr war unter anderen Renault mit der „Zero Emmision“-Strategie.

Ziel des ÖkoGlobe

Das ÖkoGlobe-Institut mit Unterstützung der DEVK Versicherungen und dem TÜV Rheinland hat sich zum Ziel gesetzt, umweltschonende Fahrzeuge, Antriebstechnologien, Produktionsprozesse und Konzepte innovativer Mobilität mit Preisen zu würdigen. Die Auswahl der Gewinner folgt vor allem dem Bewertungskriterium „Nachhaltigkeit“. Damit meint das ÖkoGlobe-Institut alle Innovationen auf dem Mobilitätssektor, die umweltgerecht sind, zum ökologischen Denken anstoßen und Chancen haben, realisiert zu werden.

Bewertungskriterium „Nachhaltigkeit“

Kategorien und Juroren

2012 wurde der ÖkoGlobe in zehn Kategorien verliehen. In Bereichen wie Fahrzeugbau, Mobilitätsmodell und Logistik wurden Neuheiten auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft. Auch einen Preis für junge Unternehmen (Start-ups), die sich dem Thema nachhaltige Mobilität widmen, vergab die Jury. Die sechs verantwortlichen Juroren kamen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Sprecher der Jury war Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen.

Bild: © TÜV Rheinland AG / ÖkoGlobe - Prof. Dr. Jürgen Brauckmann (TÜV Rheinland), Bernhard Mattes (Vorsitzender Geschäftsführer Ford-Werke GmbH) und Juror HA Schult
Bild: © TÜV Rheinland AG / ÖkoGlobe – Prof. Dr. Jürgen Brauckmann (TÜV Rheinland), Bernhard Mattes (Vorsitzender Geschäftsführer Ford-Werke GmbH) und Juror HA Schult

Gewinner 2012

Renault gewann den ÖkoGlobe in der Kategorie Supply-Chain. Damit honorierte die Jury insbesondere die Ressourcen schonende Produktion der Fahrzeuge. Renault setzt bei der Herstellung Energie effektiv und sparend ein, Rohstoffe werden durch Recyclingverfahren zurückgewonnen und wiederverwendet. Vor allem überzeugte die Juroren aber das effiziente Batteriekonzept der Elektro-Autos. Renault verwendet moderne Lithium-Ionen-Batterien, die weitaus länger leben als herkömmliche Nickel-Metallhydrid-Akkus. Zudem sind sie nach ihrem Ableben problemlos recycelbar.

Weitere Gewinner waren unter anderen Toyota mit dem Modell Prius Plug-in in der Kategorie Serienfahrzeug. Als bestes Mobilitätsmodell wurde das innovative Car-Sharing DriveNow prämiert.

2 Kommentare zu „Peiswürdige Mobilitäts-Strategie: ÖkoGlobe 2012 für Renault“

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