
Mercedes hat seine A-Klasse rundherum erneuern lassen und will damit nun kräftig im Bereich der Kompaktautos mitmischen. Die Stuttgarter wollen das Kompaktsegment für sich erobern und warteten auf dem Genfer Autosalon betont jugendlich frisch mit einer Neuvorstellung auf.
Mit ausgefeilter Austattung präsentierte sich Mercedes bei der Premiere der neuen A-Klasse und reiste sogleich mitsamt weißen Loungestühlen, meterhohen Videowänden und eigenen DJs an.
Optisch hat man die Neuauflage eher schnittig schick ausfallen lassen, mit scharfen Kanten in der Seitenfront. Das Heck wirkt bullig und der Kühler fast angriffslustig. Ein Anblick der noch dadurch unterstützt wird, dass das neue Modell um 18 Zentimeter niedriger als sein Vorgänger ausfällt. Bei der Innenausstattung hat Daimler natürlich für den neuesten Stand gesorgt und hier Apples iPhone und großen Touchscreen in der Mitte integriert.
Doch vor allem soll sich die neue A-Klasse ganz besonders sparsam fortbewegen. So soll der Basis-Benzinmotor, mit einer Leitsung von 109 PS, nur 99 Gramm CO2 Pro Kilometer ausstoßen. Serienmäßig in der Ausstattung enthalten sind hierbei auch sämtliche Assistenzsysteme. Dazu zählt unter anderen eine radargeschütztes System zur Unfallvermeidung, das bisher nur der Oberklasse vorbehalten war.
Mercedes hat sich zum Ziel gesetzt, mit seiner A-Klasse künftig auch deutlich jüngere Kunden für sich zu gewinnen und hat deshalb in Sachen Sicherheit, Sparsamkeit und Design deutlich zugelegt. Das Durchschnittalter der Mercedes-Käufern liegt derzeit noch deutlich über 50 Jahre. Angestrebt sei nun aber eine Zielgruppe im Alter zwischen 40 und 45 Jahren. Der Preis für die Basisversion sollte deutlich unter 300 000 Euro liegen, doch Genaueres wollte man auf Seiten von Daimler noch nicht angeben.