458 Italia GT2 und GT3

© julien tromeur - Fotolia.com
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Kaum eine Automarke steht so symbolisch für die Dominanz des Motorsports, wie Ferrari.

Vor dem Finale der ADAC GT Masters, wurde es Zeit zwei Giganten aus dem Hause Ferrari gegeneinander antreten zu lassen. Der 485 Italia GT2 fuhr somit Seite an Seite gegen sein Nachfolgermodell dem GT3 im geschichtsträchtigen Hockenheimring.

Die Fahrerrolle übernahm kein geringerer als Mario Farnbacher, der kleine Bruder Dominiks, der am selben Wochenende die Americans Le Mans Series fuhr. Zusammen mit einem Fahrer von AUTO BILD MOTORSPORT ging es also auf die Teststrecke.

Große Unterschiede machten sich vor allem beim Fahrwerk bemerkbar. Darüber hinaus unterscheidet sich auch die Schaltung von GT3 von seinem Vorgängermodell. Der GT3 besitzt richtig Power, denn er ist mit fast 100 PS mehr ausgestattet, beschleunigt somit auch 0,2 Sekunden schneller auf 100 km/h, wie der GT2.

Beim Handling des GT3, wurde schnell klar, dass der Erfolg bei den GT-Masters nicht unbedingt nur vom Fahrwerk herrührt, sondern die Kiste ein echtes PS-Wunder ist. Darüber hinaus macht die fahrerfreundliche Lenkbarkeit und vereinfachte Schaltung es auch einem Amateur-Pilot möglich problemlos seine Runden auf dem Hockenheimring zu drehen.

Nun durfte der unerfahrene Testpilot also auch einmal Probefahren in der älteren Version, dem GT2. Sogleich stellte sich ein anderes Gefühl ein, denn hier ist nichts verbaut, was nicht grundlegend nötig wäre und dabei kommt richtiges Race-Feeling auf.

Die geringere PS-Zahl macht sich schnell bemerkbar und auch das Fahrhandling ist nicht auf Amateure zurecht geschnitten. Um die Kiste auf Touren zu halten, empfiehlt sich eine hochtourige Fahrweise und das Schalten verlangt einiges an Geschick ab.

Hier scheidet sich der Hopfen von der Streu, der Amateur vom Rennfahrer. Diese Kiste ist auf keinen Fall weichgespült und es wird deutlich, wie hart eines der ewig dauernden Rennen in diesen ungemütlichen Schüsseln ist.

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